Insa Jaeschke

Rennberichte



Saison 2007

Die Saison 2007 verlief leider nicht nach Plan.

Nach meinem Wechsel auf eine 600cc Viertaktmaschine ging ich als erstes mit Michael Feldle beim traditonellen 1000km Rennen in Hockenheim an den Start.

Die Startplatzvergabe wird anhand der letztjährigen Ergenbnisse bei diesem Rennen erstellt und wir als Team hatten noch nie teilgenommen. Somit blieb uns also nur der 32. Startplatz von insgesamt 35 Teilnehmern in der 600cc Klasse. Dennoch konnten wir in der Endwertung den 8. Platz belegen, ein Erfolg für uns beide; waren wir doch kaum mit dem Motorrad vertraut.

Umso mehr stiegen die Erwartugen für das restliche Jahr; doch sollte alles anders kommen. Eigentlich wollte ich an der European Women’s Championchip und zusätzlich im DMSB-Sportbikepokal an den Start gehen, aber ich bestritt dann nur den ersten Lauf zur Europameisterschaft in Italien.

Weit unter meinen Möglichkeiten fuhr ich hier, zuviel Druck machte ich mir selbst. Im Rennen lief es zwar etwas besser, aber bei dem Versuch noch weiter nach vorne zu fahren, musste ich das Rennen mit einem heftigem Highsider beenden.

Das bedeutete leider auch gleichzeitig das Aus der Rennsaison für mich – das Motorrad war total zerstört.

Mittlerweile habe ich wieder ein Motorrad und warte sehnsüchtig auf den nächsten Rennstreckeneinsatz.



Vallelunga Em in Italien
Em Vallelunga, Italien 2007



Saison 2006

2006 war bis jetzt das erfolreichste Jahr für mich im Rennsport.

Trotz schwereren Verletzungen und anschließender dreimonatiger Zwangspause gelang es mir den Titel des DMSB Rundstreckenpokalsiegers in der Klasse 125/250cc mit einem Punkt Vorsprung einzufahren.

Die ersten beiden Rennen, jeweils in Hockenheim musste ich noch auslassen und ging erstmals am Schleizer Dreieck – eine meiner bevorzugten Strecken- in dieser Klasse an den Start.

Darauf folgten das Flugplatzrennen Dahlemer Binz, das Frohburger Dreickrennen und schließlich der „Shodown“ beim Biketoberfest in Oschersleben, den ich trotz eines Fehlers meinerseits beim Ueberrunden eines anderen Fahrers doch noch für mich entscheiden konnte.

Zusätzlich startete ich an diesem Wochenende auf einer 100cc Aprillia vom Team Boxenstopp in der Pro Thunder Klasse, in der ich in den 13. Platz belegte. Nochmal ein herzliches Dankeschön an den Teamchef Carsten Richter!



Auf dem Weg zum Start mit der Boxestopp-Aprillia
Auf dem Weg zum Start mit
der Boxestopp-Aprillia


Dies sollte aber nicht mein einziger Gaststart bleiben, dank Dieter Zwara und dem Reaggea-Racing-Team fuhr ich auch den MZ-Cup am Sachsenring mit.

Auch an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön!


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